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Institut für Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin und Medizinische Mikrobiologie (ITLM)
Blutspende Dortmund

BlutspendeDO

Alexanderstraße 6-10
44137 Dortmund

im
Institut für Transfusionsmedizin
(ITLM)

Institutsleiter:
Priv.-Doz. Uwe Cassens
Telefon: 0231 / 953 - 19600

Terminvereinbarung über HOTLINE
0231 / 953 - 19 999

Spendezeiten:

  • Montag, Mittwoch und Freitag
    07:00 -13:30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag
    08:30 - 19:00 Uhr
  • Samstag
    08:30 - 13:30 Uhr 

Bequeme Anreise mit dem ÖPNV und gratis Parkmöglichkeiten direkt am Eingang

 

 

Informationen für Blutspender

Podcast - Blut spenden, Leben retten

Häufig gestellte Fragen zur Blutspende an der BlutspendeDO


Wann darf ich Blut spenden? Die wichtigsten Kriterien im Überblick

  • Wenn Sie gesund, zwischen 18 und 60 Jahre alt sind und mehr als 50 kg (bzw. einen Body-Mass-Index von 19 haben) wiegen. (Bei einer 10-jährigen Spendepause gilt man wieder als Erstspender)
  • Wenn Sie sich in den letzten vier Monaten weder ein Tattoo noch einen Piercing haben stechen lassen.
  • Wenn Sie nicht regelmäßig Medikamente einnehmen müssen (ausgenommen Hormonpräparate wie die "Pille"). Ausschlaggebend für den Ausschluss ist der Grund der Einnahme. Daher kann es einen permanenten oder zeitlich begrenzte Spende-Pause bedeuten. Setzten Sie sich dazu gerne mit uns in Verbindung! Bei Suchtgiftmissbrauch dürfen Sie nicht spenden
  • Wenn Sie im letzten Monat keine Infektionskrankheit wie zum Beispiel einen Magen-Darm-Infekt hatten.
  • Wenn Sie an keiner chronischen Infektionserkrankungen (beispielsweise Sinusitis, Bronchitis oder Borrelliose), HIVHepatitis, Krebs oder Malaria erkrankt sind bzw. waren.
  • Wenn bei Ihnen in den letzten vier Monaten keine Operation sowie eine Magen- und Darmspiegelung durchgeführt wurde.
  • Wenn Sie nicht unter einer Basiserkrankung wie schwerem Bluthochdruck, Asthma, Epilepsie, Diabetes (Typ 1) und Herz- oder Autoimmunerkrankungen leiden.
  • Wenn Sie zwischen den Jahren 1980 und 1996 zusammengerechnet nicht länger als ein halbes Jahr in Großbritannien waren (BSE-Ausbruch).
  • nähere Informationen und weitere Kriterien finden Sie hier weiter unten

Welche Dokumente benötigen Sie vor der Blutspende von mir?

Vor jeder Blutspende benötigen wir neben Ihrem gültigen Personalausweis (alternativ Reisepass) außerdem einen ausgefüllten Fragebogen mit Spendenerklärung (Download). Eine Ärztin oder ein Arzt wird Sie untersuchen, mit Ihnen den Fragebogen besprechen und entscheiden, ob Sie zur Spende geeignet sind. Falls ja, kann die erste Spende sofort nach der Untersuchung erfolgen. Bei der dritten Spende erhalten Sie einen Spenderausweis, in dem Ihre Blutgruppe, jede geleistete Spende sowie der nächste Spendetermin eingetragen werden.

Welche Blutspendearten bietet die BlutspendeDO an?

Neben der Vollblutspende können Sie bei uns auch eine Eigenblut-, Plasma- und Thrombozytenspende durchführen lassen. Nähere Informationen zu den Spenderarten finden Sie hier.

Wie bereite ich mich auf die Blutspende vor?

Wichtig für eine komplikationslose Blutspende ist, dass Sie zwei Stunden vorher ausreichend gegessen und getrunken haben und sich in guter körperlicher Verfassung befinden. In den vorangehenden 24 Stunden sollten Sie größere Alkoholmengen und fettreiche Kost meiden. Bitte denken Sie außerdem daran, uns über Erkrankungen, Operationen, Medikamenteneinnahmen und Fernreisen zu informieren. Für Ihre persönlichen Fragen steht Ihnen vor, während und nach der Spende jederzeit eine Ärztin oder ein Arzt zur Verfügung.

Welche Rolle spielt Eisen im Blut bzw. Hämoglobin?

Eisen ist ein wichtiger Bestandteil von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, der den Sauerstoff im Blut bindet und für die Neubildung von voll funktionsfähigen Blutkörperchen notwendig ist. Ist der Hämoglobin-Wert zu niedrig, bestehen keine ausreichenden Eisenreserven; eine Blutspende ist daher nicht möglich. Der Grenzwert liegt bei Frauen bei 12,5 g/dl, bei Männern bei 13,5 g/dl.

Bei mir wurde Eisenmangel festgestellt: Wie kann ich meinen Hämoglobin-Wert steigern?

Meist steckt hinter einem niedrigen Hämoglobin-Wert ein harmloser Grund, der sich über die Aufnahme von eisenhaltigen Lebensmitteln steigern lässt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Frauen täglich 15 mg und Männer 10 mg Eisen zu sich nehmen. In unserem Informationsblatt finden Sie eine Übersicht über Nahrungsmittel mit hohem Eisengehalt sowie einige Ernährungstipps. Sollte Ihr Eisenmangel aus einer Krankheit resultieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt über Behandlungsmethoden.

Was muss ich vor der Blutspende sonst noch beachten?

Im folgenden finden Sie Fristen bzw. Ausschlusskriterien für eine Blutspende:

  • nach einer Akkupunktur ohne Einmalnadeln, die nicht von einem Arzt durchgeführt wurde, dürfen Sie erst nach 4 Monaten wieder Blut spenden
  • nach einer akuten Allergie dürfen Sie erst wieder frühestens 72 Stunden bei Beschwerdefreiheit und nach Absetzen der Medikamente Blut spenden. Dasselbe gilt für eine Desensibilisierung, die per Injektion oder oraler Einnahme erfolgt.
  • bei Antibiotika ist eine Blutspende erst vier Wochen nach Ende der Einnahme wieder möglich (auch bei Aknebehandlung)
  • nach einem Aufenthalt in einem Malaria-Gebiet (Übersicht) beträgt der Ausschluss von einer Blutspende sechs Monate - sowohl mit als auch ohne Malariaprophylaxe. Personen, die an Malaria erkrankt waren oder sind oder in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen sind bzw. sich länger als drei Jahre dort aufgehalten haben, unterliegen einem permanenten Ausschluss.
  • nach einem Aufenthalt in einem West Nil Virusgebiet dürfen Sie erst nach vier Wochen wieder Blut spenden
  • erhalten Sie selbst Blutkomponenten oder eine Transfusion, ist eine Blutspende sechs Monate nach Übertragung wieder möglich
  • bei einem Cholestern- und / oder Triglyceride-Wert > 300 mg dürfen Sie nicht Blut spenden
  • nach Durchfall beträgt der Ausschluss vier Wochen, nach einer Endoskopie vier Monate
  • nach erfolgreicher Abheilung von Fieberblasen sollten Sie mindestens zehn Tage nach deren Entstehung aussetzen
  • bei Knochenbrüchen dürfen Sie erst wieder eine Woche nach Gips-Abnahme Blut spenden
  • ein gut behandelter Bluthochdruck ist kein Ausschlusskriterium für eine Blutspende. Sollte Ihr Blutdruck unbehandelt bzw. trotz Therapie > 180 / 100 liegen, dürfen Sie nicht spenden
  • bei (un-)beabsichtigten Kontakt zu Personen mit Infektionskrankheiten wie Kindererkrankungen, Lungenentzündung oder Grippe beträgt die Ausschluss-Zeit für die Dauer der Inkubationszeit oder bei Unbekanntheit der Krankheit vier Wochen
  • bei einer schweren Form von Neurodermitis und einem hohen IgE-Spiegel (immunglobulin E, Abwehrstoff des menschlichen Körpers, der die Ausschüttung von Entzündungsstoffen und juckreizförderndem Histamin anregt) ist eine Blutspende nicht möglich
  • nach großen Operationen dürfen Sie generell nach vier Monaten wieder Blut spenden. Bei Komplikationen, langer Heilungsdauer, multiplen Knochenbrüchen, großflächigen Verbrennungen, großem Blutverlust oder erhaltenen Bluttransfusionen beträgt die Frist sechs Monate bzw. entscheidet Ihr Arzt.
  • nach kleineren chirurgischen Eingriffen oder zahnärztlichen Eingriffen mit wenig Blutverlust, keiner Sepsis und einer Krankenhausaufenthaltsdauer von weniger als einer Woche dürfen Sie bereits nach vier Wochen wieder Blut spenden
  • nach kleinen Operationen im Hautbereich, wenn die Nähte entfernt wurden, beträgt die Ausschlusszeit mindestens eine Woche. Zu dem Zeitpunkt muss der Befund dann allerdings vorliegen 
  • wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie nicht Blut spenden. Nach der Schwangerschaft ist eine Spende erst sechs Monate später möglich und auch erst, wenn Sie schon abgestillt haben.
  • nach einem leichten Infekt, der höchstens eine Woche anhält und mit einer Körpertemperatur von <38°C, keiner starken Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes, ohne Medikamenten-Einnahme bzw. maximal schwach wirksame Schmerzmittel oder Homöopathika einhergeht, dürfen Sie nach zwei Wochen Blut spenden 
  • nach einem hoch fieberhaftem Infekt mit einer Temperatur >38°C, stark beeinträchtigtem Allgemeinzustand, stark wirksamen Schmerzmitteln oder Antibiotika ist eine Spende nach vier Wochen möglich
  • abhängig von der Schwere des Eingriffs beträgt die Ausschluss-Zeit nach einer Zahnbehandlung zwischen 48 Stunden bis vier Wochen 
  • nach einem Zeckenbiss mit und ohne FSME-Impfung dürfen Sie frühestens nach acht Wochen Blut spenden. Sollte sich um die Bissstelle trotz Impfung eine Hautrötung entwickeln, sprechen Sie bitte unbedingt mit Ihrem Arzt. Nach einer Borreliose dürfen Sie aller frühestens nach zwei Jahren wieder Blut spenden

Ist die Blutspende gefährlich?

Für einen gesunden Erwachsenen ist die Blutspende gefahrlos und gut verträglich. Das entnommene Blut wird innerhalb von ein bis vier Wochen vom Körper ersetzt. Eine Vollblutspende ist daher im Abstand von zwei bis drei Monaten möglich. Die genauen Blutspende-Termine finden Sie in Ihrem Blutspendeausweis.

Gibt es für meine Blutspende Geld? 

Die BlutspendeDO gewährt allen Spendern eine Aufwandsentschädigung, die sich an dem unmittelbaren Aufwand je nach Spendeart orientiert. Nähere Informationen gibt es hier.

Wann kann ich in die BlutspendeDO zur Blutspende kommen?

Unsere Öffnungszeiten sind:

  • Montag, Mittwoch und Freitag: 07.00 - 13.30 Uhr
  • Dienstag, Donnerstag: 08.30 - 19.00 Uhr
  • Samstag: 08:30 - 13:30 Uhr

Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 0231 / 953-19999 oder per E-Mail innerhalb der Spendezeiten.