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Institut für Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin und Medizinische Mikrobiologie (ITLM)
Blutspende Dortmund

BlutspendeDO

Alexanderstraße 6-10
44137 Dortmund

im
Institut für Transfusionsmedizin
(ITLM)

Institutsleiter:
Priv.-Doz. Uwe Cassens
Telefon: 0231 / 953 - 19600

Terminvereinbarung über HOTLINE
0231 / 953 - 19 999

Spendezeiten:

  • Montag, Mittwoch und Freitag
    07:00 -13:30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag
    08:30 - 19:00 Uhr
  • Samstag
    08:30 - 13:30 Uhr 

Bequeme Anreise mit dem ÖPNV und gratis Parkmöglichkeiten direkt am Eingang

 

 

Spendearten an der BlutspendeDO: Wie kann ich mein Blut spenden?

 

Was bedeutet Vollblutspende?

Die Vollblutspende ist die häufigste Spendeart, bei der ein halber Liter Blut über die Armvene in ein Beutelsystem entnommen wird. Anschließend wird das Blut in die verschiedenen Blutkomponenten aufgeteilt. Damit kann eine einzige Spende gleich mehreren Menschen helfen, weil der Empfänger nur die Bestandteile des Blutes erhält, die er wirklich benötigt.

Wie lange dauert eine Vollblutspende?

Der Vorgang an sich dauert zwsichen 5 und 10 Minuten. Einschließlich der Vor-Untersuchung und Ruhephase sollte man allerdings eine knappe Stunde pro Sitzung einkalkulieren.

Wie oft darf ich zur Vollblutspende kommen?

Um den Blutverlust wieder auszugleichen, darf der Abstand zwischen zwei Blutspenden nicht unter 56 Tage betragen. Frauen können insgesamt drei, Männer bis zu vier mal pro Jahr ihr Blut spenden.

Wem kann ich mit meiner Blutspende helfen? Welche Blutgruppen passen zusammen?

Jeder Mensch hat nur eine Blutgruppe: 0, A, B, oder AB. Nicht alle sind untereinander kompatibel, was an den Antikörpern im Blut liegt. Eine Blutgruppen-Verträglichkeit liegt vor, wenn zwei Blutgruppen gegeneinander keine Antikörper bilden. Ist das doch der Fall, verklumpen die roten Blutkörperchen und sind nicht mehr in der Lage, Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid durch den Organismus zu transportieren - das kann zum Tod führen.

Ganz gleich, welche Blutgruppe Sie als Spender haben: Wir benötigen jede Blutspende dringend und zu jeder Zeit. Wenn Sie als Spender die Blutgruppe...

...A haben, helfen Sie Patienten mit den Blutgruppen A und AB. Sie selbst vertragen A und 0.
...B haben, helfen Sie Patienten mit den Blutgruppen B und AB. Sie selbst vertragen 0 und B
...AB haben, helfen Sie Patienten, die ebenfalls die Blutgruppe AB haben. Sie selbst vertragen aber jede andere Blutgruppe, sind also ein Universalempfänger.
...0 haben, helfen Sie allen Patienten, sind also ein Universalspender. Sie selbst vertragen aber nur die Blutgruppe 0.

 

Warum ist eine Eigenblutspende vor bestimmten Operationen sinnvoll?

Bei Ihnen steht in Kürze eine Operation an, bei der ein größerer Blutverlust zu erwarten ist? Um während des Eingriffs nicht auf fremde Blutkonserven angewisen zu sein, können Sie in der BlutspendeDO unter bestimmten Voraussetzungen vorab ihr eigenes Blut spenden. Dadurch verringert sich das minimale Restrisiko einer Infektionsübertragung, das bei der Übertragung von Fremdblut besteht.  

Wann ist eine Eigenblutspende möglich?

Eigenblut entnehmen wir zum Beispiel vor geplanten 

  • Knochen und Gelenkoperationen
  • Herz- und Gefäßoperationen
  • allgemeinchirurgischen Operationen
  • gynäkologischen Operationen
  • urologischen Operationen
  • plastisch chirurgischen Operationen

Der Operateur stellt die Indikation zur Operation und schlägt Ihnen bei einer Transfusionswahrscheinlichkeit von mehr als zehn Prozent die Eigenblutentnahme vor. Circa sechs bis acht Wochen vor der Operation melden Sie sich bei der BlutspendeDO und wir vereinbaren einen Untersuchungstermin (0231/953-19999), bei dem Ihre Eignung festgestellt wird.

Welche Unterlagen benötigt die BlutspendeDO vor der Eigenblutspende von mir?

  • ein Blutbild - nicht älter als 4 Wochen
  • ein EKG - nicht älter als 4 Wochen
  • eine Anforderung der operierenden Klinik mit Operationstermin, Anzahl und Art der benötigten Präparate
  • Patientenfragebogen - erhalten Sie unmittelbar vor der Untersuchung
  • Einverständniserklärung des Eigenblutspenders - erhalten Sie unmittelbar vor der Untersuchung

Wie funktioniert die Eigenblutspende vor Operationen?

Nach Untersuchung, Blutentnahme und unter Berücksichtigung eventuell bestehehender Vorerkrankungen sowie der vorliegenden Befunde entscheiden die Ärzte der BlutspendeDO, ob bei Ihnen eine Eigenblutentnahme zu empfehlen ist. Falls dies der Fall ist, vereinbaren wir mit Ihnen Datum und Anzahl der notwendigen Termine, an denen bei Ihnen wie bei der Vollblutspende jeweils ein halber Liter Blut entnommen wird. Damit Ihr Körper ausreichend Blut nachbilden kann, liegt zwischen den einzelnen Entnahmeterminen und zwischen der letzten Spende und der Operation ein Abstand von ca. sieben Tagen.

Gibt es Vorerkrankungen, bei denen möglicherweise kein Eigenblut gespendet werden sollte?

Ob Sie für eine Eigenblutspende in Frage kommen, können wir anhand verschiedener Untersuchungen ermitteln. Abgesehen davon gibt es bestimmte Erkrankungen bzw. körperliche Anzeichen, die gegen eine Eigenblutentname sprechen: 

  • Störungen der Blutbildung
  • Erkrankungen des Blutes
  • schwere Lungenerkrankungen
  • Herzinfarkt in den letzten 6 Monaten
  • schwere Herzmuskelschwäche
  • akute Infektionen
  • Anfallsleiden
  • Krebserkrankungen in der Vorgeschichte
  • Schwangerschaft
  • hohes Alter

Wie wird meine Eigenblutspende bis zur Operation gelagert?

Das entnommene Blut wird in seine Bestandteile aufgetrennt und in der BlutspendeDO bis zum Operationstermin gelagert. Sollte Ihr Blut nicht verwendet werden, wird es nach Ihrer Entlassung mit Ablauf der Haltbarkeit (42 Tage) vernichtet.

Kann ich eine Eigenblutspende auch in der BlutspendeDO vornehmen lassen, obwohl ich nicht am Klinikum Dortmund operiert werde?

Ja, auch vor geplanten Operationen, die nicht am Klinikum Dortmund erfolgen sollen, führen wir eine Eigenblutspende bei Ihnen durch. Auch für den Fall, dass Sie im Klinikum Dortmund operiert werden, aber auswärts wohnen, vermitteln wir Sie gerne an eine Blutbank in Ihrer näheren Umgebung. Die anfallenden Kosten werden von Ihrer Krankenkasse mit den allgemeinen Behandlungskosten beglichen.  

Weitere Informationen rund um die Eigenblutspende gibt es hier.

 

Wie läuft die Plasmaspende ab?

Bei der Plasmaspende wird dem Spender Blut entnommen, welches in einem speziellen Plasmapherese-Gerät noch während der Spende in die einzelnen Bestandteile zerlegt wird. Rote und weiße Blutkörperchen erhält der Spender dann direkt wieder zurück, wir behalten also nur das Blutplasma. Dadurch kann es im Jahr auch häufiger zu einer Spende kommen.

Wer braucht eine Plasmaspende?

Die Plasmaspende ist in der deutschen Bevölkerung noch weitesgehend unbekannt, gleichwohl ist der Bedarf enorm. Blutplasma besteht zu 90 Prozent aus Wasser und enthält alle wichtigen Substanzen, die im Blut transportiert werden. Es wird hauptsächlich benötigt, um Medikamente für Patienten mit z. B. Blutgerinnungsstörungen oder lebensgefährlichen Abwehrschwächen herzustellen.

Wie oft im Jahr darf ich Blutplasma spenden?

Das gespendete Gesamtvolumen an Blutplasma darf 25 Liter, also je nach Abnahmemenge 40 oder 44 Plasmapheresen pro Jahr, nicht überschreiten.

Wie lange muss ich nach einer Vollblutspende warten, um Blutplasma spenden zu dürfen?

Blutplasma kann frühestens vier Wochen nach der Vollblutspende gespendet werden. Ob Sie für diese Spendeart in Frage kommen, kann bei der ärztlichen Untersuchung in der BlutspendeDO festgestellt werden.

Wie lange dauert eine Blutplasmaspende?

Dieser Spendevorgang dauert etwas länger als die Vollblutspende, nämlich ungefähr 30 bis 45 Minuten.

 

Was sind Thrombozyten?

Thrombozyten, also Blutplättchen, sind für die Blutgerinnung und Immunabwehr des menschlichen Körpers unabdingbar. Ohne sie ließen sich lebensbedrohliche, insebsondere innere Blutungen nicht stillen.

Wer bekommt meine Thrombozytenspende?

Viele Patienten mit Leukämie oder anderen Krebs-Erkrankungen können Thrombozyten nicht nachbilden und sind aus dem Grund auf die Übertragung von fremden Blutplättchen angewiesen. Dasselbe gilt für Patienten mit Lebertransplantation oder großen Blutverlust wie etwa während Operationen oder bei Unfällen (Infografik).

Was passiert bei einer Thrombozytenspende? 

Bei einer Thrombozytenspende können fünf- bis sechsmal mehr Blutplättchen gewonnen werden als bei einer Vollblutspende. Ähnlich wie bei der Plasmaspende filtert die BlutspendeDO  dabei über einen Zellseperator nur die Thrombozyten aus dem Blut des Spenders. Die restlichen Blutbestandteile erhält der Spender sofort wieder zurück.

Wann werden Thrombozytenspenden durchgeführt?

Da das Thrombozytenkonzentrat bloß vier Tage haltbar ist, wird die Thrombozytenspende meistens nur sehr kurzfristig durchgeführt. 

Wie oft im Jahr darf ich Thrombozyten spenden?

Unter idealen Bedingungen ist eine Thrombozytenspende bis zu 26 Mal pro Jahr, d.h. ca. alle 14 Tage, möglich.

Wie lange dauert eine Thrombozytenspende?

Je nach Plättchenzahl im Spenderblut dauert die Thrombozytenspende zwischen 60 und 90 Minuten.

Wie lange muss ich Blutspender sein, um Plasma bzw. Thrombozyten spenden zu können? 

Man muss mindestens zweimal Vollblut in der BlutspendeDO gespendet haben. Bei der ärztlichen Untersuchung entscheidet sich dann, ob Sie als Plasma- bzw. Thrombozytenspender in Frage kommen.

 

Bekomme ich für meine Blutspende Geld? 

Laut Gesetz zur Regelung des Transfusionswesens (Transfusionsgesetzt - TFG) soll es für die Spendeentnahme kein Geld geben. Die BlutspendeDO gewährt aber allen Personen ab der zweiten Blutspende eine Aufwandsentschädigung, die sich an dem unmittelbaren Aufwand je nach Spendeart orientiert:

  • Vollblutspende: 20 Euro
  • Plasmaspende: 20 Euro
  • Thrombozytenspende: 40 Euro 

Wenn Sie zum ersten Mal in unserem Institut Ihr Blut spenden, erhalten Sie von uns als Dank einen Einkaufsgutschein.  

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei der BlutspendeDO unter Tel.: 0231 / 953-19999 oder per E-Mail innerhalb der folgenden Spendezeiten:

  • Montag, Mittwoch und Freitag: 07.00 - 13.30 Uhr

  • Dienstag, Donnerstag: 08.30 - 19.00 Uhr

  • Samstag: 08:30 - 13:30 Uhr