Corona- und Grippezeit: Blutspende des Klinikums befürchtet Mangel

Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Schüttelfrost: Die Grippe zeigt sich oft mit einer Vielzahl an...

BlutspendeDO sammelt rund 4000 Euro für Betroffene der Flutkatastrophe

Die hauseigene Blutspende des Klinikums Dortmund hatte am Sonntag, 15. August 2021, außerplanmäßig...

Spenden-Aktion: BlutspendeDO sammelt Geld für Katastrophenhilfe

Doppelte Möglichkeit, etwas Gutes zu tun: Die hauseigene Blutspende des Klinikums Dortmund sammelt...

Blutspende des Klinikums braucht dringend gesunde Spender:innen

Der bundesweit starke Rückgang von Blutspenden ist auch in der Blutspende des Klinikums Dortmund...

„Im Sommer werden Konserven knapp": BlutspendeDO braucht Spender:innen

Blut wird immer benötigt, aber besonders in den warmen Sommermonaten gehen die Bestände an Konserven...

Blutspur

Was passiert nach der Blutspende in der BlutspendeDO mit meinem Blut?

Den Verlauf der Weiterverarbeitung - die "Blut-Tour" - zeigt die folgende Fotogalerie. Fotos 1, 2, 3, 6, 7, und 9 hat uns freundlicherweise Peter Bandermann von den Ruhr-Nachrichten zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

1. Der Spender hat's geschafft, der Blutbeutel ist voll. Susanne Socha, Teamleiterin der BlutspendeDO, bringt sein Blut nun zur Weiterverarbeitung.

2. Der Blutbeutel landet bei Pfleger Jan Ilski in einem Raum der BlutspendeDO, den man nur mit Schutzkleidung betreten darf. Hier generiert er aus dem Spenderblut wichtige Blutprodukte, u.a. für die Therapie von Krebspatienten.

3. Dafür legt er den vollen Blutbeutel in diese Zentrifuge, in welcher er bei 3500 Umdrehungen pro Minute geschleudert wird. Aufgrund der dabei entstehenden Fliehkräfte werden Plasma, Thrombozyten und die roten Blutkörperchen von einander getrennt.

4. So lagern die Blutbeutel dann in der Zentrifuge.

5. Während der Blutbeutel in der Zentrifuge geschleudert wird, wird eine Probe (links im Bild) des Blutes im Labor auf ansteckende Krankheiten gecheckt. Erst wenn aus dem Labor grünes Licht kommt, darf die Konserve weiterverarbeitet und benutzt werden.

6. Unterdessen frisch aus der Zentrifuge: Der Blutbeutel. Gut sichtbar: Die einzelnen Bestandteile des Blutes, die aufgrund des Schleudervorgangs und der dabei entstandenen Fliehkräfte ihrer Flüssigkeitsdichte nach aufgeteilt sind.

7. Der Blutbeutel kommt nun in eine solche "Presse", die dafür sorgt, dass die Blutbestandteile unter computergesteuertem Druck gleichmäßig aus dem Blutbeutel gepresst werden.

8. D.h., dass der obere gelbe Teil in einen anderen Beutel als der untere rote Teil geht.

9. Der computergesteuerte Pressvorgang führt dazu, dass sich in dem einen Beutel, der auf dem Bild eben rechts neben der "Presse" lag, nur noch rote Blutkörperchen befinden.

10. Diese roten Blutkörperchen werden zum Schluss noch einmal gefiltert, indem der Beutel mit den roten Blutkörperchen aufgehängt wird. Das führt dann dazu, dass der Inhalt jeweils über einen Filter (mittig) in einen anderen Beutel (unten) fließt.